Archiv für November 2007


Welche Stadt wollen wir?

28. November 2007 - 18:49 Uhr

Bin gerade wieder an einem FPÖ-Wahlkampfstand vorbeigekommen und dann sind mir heute schon mehrfach Menschen mit dem BZÖ-Besen - eine Dame gleich mit zweien -  begegnet. Irgendwie wird diese Stadt besetzt. Ihr wird ein Bild aufgedrückt, das so doch nicht sein kann. Aber woran liegt es, dass eine Frau Winter mit purem Rassismus und faschistischen Parolen neben einem Herrn Gross, der sich gezielt bestimmte Menschengruppen herausgepickt hat, um gegen sie zu hetzen, hier einen Boden vorfinden, wo die Zustimmung - glaubt frau den prognosen - immerhin an die 15 - 20 % beträgt?  Wer hat in Graz den Boden aufbereitet? Ist das ein historischer Rucksack aus der Zeit, als Graz die Stadt der Volkserhebung war - vor 70 Jahren? Oder liegt die Grundlage nicht viel mehr auch darin, dass wir in den letzten Jahren von den beiden Großparteien auf Bundes- aber eben auch auf Stadtebene eine Politik erlebt haben, die dazu beiträgt? Ich erinnere an die völlig unnotwendige und bis heute nicht hinterfragte Zustimmung der SPÖ zu einer Fremdengesetzgebung, die ausgrenzt, illegalisiert und ZuwanderInnen zu Menschen zweiter oder gar dritter Klasse degradiert. Ich erinnere an unseren Bürgermeister Sigi Nagl selbst, der seit Jahren auf Diskriminierung setzt: Die BettlerInnen, das Türkenbollwerk, die böswilligen “Wirtschaftsflüchtlinge”, die Homosexuellen, die Punks, die Drogenjunkies, die rauchenden Mütter etc… Ein Bürgermeister, der die Stadt in Gut und Böse einteilt, ist mitverantwortlich dafür, wenn gar nicht wenige Menschen glauben, dass das ”Säubern” der Stadt von BettlerInnen, Punx und sonstigen unerwünschten Menschen dieser Stadt die Lösung irgendwelcher Probleme bringt.  Auch mit 100.000 geschenkten SchokoAdventkalendern wird sich die ÖVP nicht über ihre Verantwortung hinwegschwindeln können.

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Erste Ökostromparty - Dienstag, 27.11.2007

27. November 2007 - 00:06 Uhr

Als Ulla Gahn ihren Freunden erzählte, dass sie jetzt Ökostrom bezieht, war das Interesse groß: „Das wollte ich auch schon immer machen - wie geht das - was kostet es?“ Auf die erste „Naturstrom Wechselparty“ in Ulla Gahns Wohnzimmer folgten zahlreiche öffentliche Ökostrompartys in Deutschland. Im August 2007 erhielt Ulla Gahn für ihr Engagement den Deutschen Klimaschutzpreis der Deutschen Umwelthilfe
Nun ist es auch in Österreich so weit: Am 27.11. um 19.00 Uhr laden Lisa Rücker und Andrea Pavlovec-Meixner zur ersten Ökostrom-Wechselparty Österreichs ins lokal der Grazer Grünen.

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Ich im Kino

23. November 2007 - 11:35 Uhr

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Herzlichen Dank an Miriam Mone alias MIMU für die super Musik.
Zum weitersenden hier der Link zu YouTube.

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Kann es noch schlimmer kommen?

21. November 2007 - 22:28 Uhr

Ja. Die an Rassismus und Menschenverachtung schon nicht mehr zu überbietenden Kampagnen der FPÖ und des BZÖ werden durch die Aussagen von Frau Winter (FPÖ) immer noch bodenloser. Susanne Winter wirkt, als wäre sie dem Gruselkabinett des letzten Jahrhunderts entsprungen. Dort gehört sie hin und nicht (wie sie anstrebt) in die Stadtregierung einer Menschenrechtsstadt.  Und während die eine versucht mit genetisch-rassenideologischen Wahnideen bei ganz rechts und im braunen Sumpf zu punkten machts der Kollege vom BZÖ mit Verhetzung gegen verschiedene Menschengruppen (BettlerInnen, AfrikanerInnen, etc) nicht anders, auch wenn er behauptet, dass er sich von Winters FPÖ ”abhebt”. Diese Situation ist für viele  unerträglich. Wir haben die FPÖ-Jugend (Winter-Junior) bei der Staatsanwaltschaft angezeigt und sehen auch in anderen Auftritten und Aussagen den Tatbestand der Verhetzung. Wir können nur hoffen, dass dies die Staatsanwaltschaft auch so sieht. Denn wenn, dann muss wenigstens strafrechtlich irgendwo eine Grenze zu ziehen sein - ein Fairnessabkommen alleine scheint nicht zu greifen. Es geht um viel mehr als ein paar markige Sprüche, der Geist dahinter vergiftet die Stadt, das kann einfach nicht sein. Unsere Reaktionen sind auf unserer Homepage nachzulesen. www.graz.gruene.at  

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Ein Zeichen gegen Gewalt setzen- Kommt zum Lichtermeer am 24.11.!

19. November 2007 - 15:21 Uhr

Am kommenden Samstag, dem 24.11.2007, ab 16 Uhr können alle Grazerinnen und Grazer als Teil des Lichtermeers ein Zeichen gegen Gewalt gegen Frauen und Kinder setzen. Treffpunkt ist um 16 Uhr am Hauptbahnhof. Der Abschluss findet um 18 Uhr am Grazer Hauptplatz statt. Gewalt gegen Frauen und Kinder ist einer der größten Skandale dieser Gesellschaft….

Dieser Tage finden Aktionstage gegen die sogenannte häusliche Gewalt statt. Gemeint ist damit immer noch überwiegend die Gewalt (von mehrheitlich Männern) gegen Frauen. Die - wenn Kinder im Haushalt sind - sich meist auch gegen Kinder richtet: Wir reden von all den Formen “alltäglicher” Gewalt wie der wiederholten Kränkung und ständigen Entwertung bis hin zu psychischem Terror. Wir reden natürlich von körperlicher Gewalt in Form von Zwang, Schlägen, Vergewaltigung und Mord. Die Familie ist keineswegs so heil, wie sie gerne beschworen wird. Für viele Frauen - unerträglich viele - ist die “Familie” der gefährlichste Ort. Und das gilt ebenso für viele Kinder, direkt und indirekt betroffen. Die Berichte aus den Frauenhäusern, der Polizei und die Medienberichterstattung geben nur einen Einblick in die Dimension - noch immer gilt, dass  jede 5. Frau von Gewalt betroffen ist. Heute ist Gewalt gegen Frauen und Kinder als Thema nicht mehr tabu - dank der Frauen- und Kinderschutzorganisationen, die sich dafür eingesetzt haben, die Gewalt hinter der privaten Wohnungstüre öffentlich zu machen. Aber immer noch ist es notwendig, deutlich dagegen aufzutreten. Der unabhängige Frauenbeauftragte der Stadt Graz Brigitte Hinteregger verdanken wir diese Initiative: Möglichst viele Lichter gegen Gewalt zu entzünden und sich damit eindeutig gegen Gewalt gegen Frauen und Kinder aussprechen. Also, Samstag, 16 Uhr Hauptbahnhof: Hinkommen und mitmachen! 

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Das Phänomen mit den Handtüchern….

17. November 2007 - 10:44 Uhr

Kennen Sie vielleicht folgende Situation? Sie waschen die Wäsche - eine Ladung Handtücher  - ordnen die gewaschenen Handtücher an ihren Platz und freuen sich über die erledigte Arbeit. Bei der nächsten Gelegenheit, wenn Sie das Bad benützen und nach einem frischen Handtuch greifen wollen, wundern Sie sich sehr, denn der Stapel Handtücher ist bedrohlich geschrumpft bzw. wie durch Geisterhand verschwunden. Nicht dass Sie glauben, dass ich das Badezimmer so selten aufsuche und deshalb womöglich zu spät dran bin. Nein, ich glaube die Mütter und Väter von Töchtern (eigentlich auch Söhnen??) um die 14 ahnen, welches Phänomen ich beschreibe: Die Handtücher lassen sich nämlich finden: im Bett der Tochter, im Schrank der Tochter, am Schreibtisch der Tochter, in der Ecke am Boden…. Jedes Handtuch mit dem einen Schicksal - einmal verwendet, angeschwärzt mit Wimperntusche und feucht. Und das täglich und als Dauerthema. Kennen Sie das? Wenn ja, wie lange dauert das?

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…auch der Bürgermeister tanzt gerne…

12. November 2007 - 15:50 Uhr

Wer sich darüber informieren will, wo wann welcher Ball in Graz über die Bühne geht, nimmt sich den Grazer Ballguide und informiert sich. Aber bitte nicht auf die Einleitung vergessen!

“Dieser Ballguide wird Ihnen ein guter Begleiter sein, der Sie sicher auf das Tanzparkett führt” so leitet unser aller Bürgermeister Siegfried Nagl ein und vor lauter Begeisterung über das Tanzen begibt er sich durchaus gewagt auf glattes Parkett. “…die Musik, die rhythmischen Bewegungen und der Körperkontakt wirken sich nachweislich positiv auf das Gemüt, den Körper und die Gesundheit aus. Junge Menschen lernen zudem fürs Leben, lernt doch die Dame zu ahnen, was der Herr vorhat, bevor er es tut.” Ich wär so gern noch jünger, denn für mein Leben gerne würd ich lernen, rechtzeitig zu erahnen, was er dann tut;-)

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ich hab getanzt heut nacht….

11. November 2007 - 11:07 Uhr

Wer dabei war, wird es mir bestätigen, und es waren VIELE dabei. Unser grüner Wahlkampfauftakt war ein einzigartiges Fest! Auch das Kunsthaus, das viele Feste kennt, hat noch selten so ein gelungenes erlebt - da bin ich mir sicher. Ich habe bis vier getanzt, geredet, gelacht und mich über all die 100erten Frauen und Männer gefreut, die mit uns gefeiert haben. Fatima Spar und die Freedom Fries waren natürlich der Höhepunkt des Abends. Mit leidenschaftlich-temperamentvoller und tatsächlich unter der Haut spürbarer Musik haben sie uns überzeugt. Die wunderbare ausgelassene Stimmung und die vielen positiven Stimmen von gestern werden wir in den Wahlkampf mitnehmen und das Beste daraus machen. Dieser Auftakt hat uns den richtigen Schwung gegeben - wir werden nicht so sehr kämpfen, wir werden im Wahlkampf weitertanzen…..Danke an alle die da waren und es war mir ein Volksfest, mit Euch zu feiern!

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Herbsttage

4. November 2007 - 16:58 Uhr

Dieser Tage zeigt der Herbst seine volle Pracht und vielmehr: es steht alles in Flammen. Es war total entspannend,  zwei Tage in der Südsteiermark mit Radfahren und einfach nur Schauen und Blätterfangen zu verbringen. Kurze Intensiverholung vor einer umfangreichen Woche. Es gibt mindestens drei Termine zum Vormerken: 

Donnerstag, 8. November für alle die sich dafür interessieren, wie das nun mit der Gleichstellung von Lesben und Schwulen weitergeht - eine Andersrum-Diskussionsrunde im “dasLokal” Mariahilferstr. 23, 19 h.

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Weniger ist mehr - Autopolitik muss sich ändern

4. November 2007 - 16:39 Uhr

Heute hat eine Wochenzeitung aus der BürgerInnenbeteiligungswerkstatt “Zeit für Graz” neben anderen Leitprojekten die Vision einer Autofreien Innenstadt aufgegriffen. Wir Grüne werden gerne als Feinde der Stadt bezeichnet, weil wir schon lange das dringend notwendige Umdenken in der Verkehrspolitik einfordern. Nun kommt dies auch von Seiten der Bevölkerung. Die relativ simple Erkenntnis ist doch, dass eine Stadt mit weniger Autos mehr Platz zum Leben bietet. Dazu ein paar Daten un Fakten aus einer aktuellen APA-Aussendung des Verkehrsclub Österreich: Österreichs Autoflotte ist seit dem Jahr 1990 fünfmal stärker gewachsen als die Bevölkerung, wie eine Untersuchung des Verkehrsclub Österreich (VCÖ) zeigt. So hat in dem Zeitraum die Zahl der Pkw um 41 Prozent zugenommen, die Bevölkerung dagegen nur um 7,6 Prozent. Dabei zeigen sich regional starke Unterschieder: Der Bezirk Graz-Umgebung hat mit etwa plus 73 Prozent die größte Pkw-Zunahme verzeichnet. Derzeit gibt es 4,2 Millionen Pkw in Österreich, das sind um 1,22 Millionen mehr als im Jahr 1990. Die Gesamtbevölkerung stieg im Vergleich viel langsamer. Beispiel Graz-Umgebung: Hier steht einem Auto-Zuwachs von 73 Prozent seit 1990 ein Bevölkerungswachstum von 18 Prozent gegenüber. Diese Entwicklung können wir hinnehmen oder wirklich umsteuern. Kennt wer eine weitere Alternative??

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