Kategorie: Persönliches


Bevor es ganz peinlich wird ….

7. August 2008 - 21:36 Uhr

…beende ich diesen Blogg. Er wird in den nächsten Tagen eingestellt.

Wie meine - mittlerweile wenigen aber treuen - BloggbesucherInnen unschwer feststellen können und einige zurecht bemängeln, ist der Blogg längst nicht mehr aktuell.

Und bevor ich mit meinem Winterpullover den nicht ganz glaubwürdigen Eindruck herzustellen versuche, ich  kommuniziere aktuell und regelmäßig über dieses Medium, habe ich beschlossen, diesen zu beenden. Meine Großmutter hat vor meinem ersten Ball zu mir gesagt: “Wenn es am schönsten ist, sollst du nach Hause gehen” - irgendwie fällt mir das jetzt ein und ein paar Bälle später sag ich, da hat sie sicher recht gehabt. ;-)

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Sonntag abend…

31. Dezember 2007 - 00:36 Uhr

…. der letzte in diesem Jahr. Zuerst mit meiner Tochter den neuen i-pod bespielt - gar nicht so einfach, wenn frau den PC nur fürs Schreiben und Internet verwendet, aber letztendlich haben wir es gemeinsam (mit telefonischem support) geschafft und sie ist glücklich mit ihrer Musik auf dem winzigkleinen Ding. Und jetzt Ulrike Folkerts mit neuer Frisur - irgendwie befremdlich, aber ich werd mich auch daran gewöhnen, ist schließlich eine liebgewonnene Sonntagstradition: “Tatort” um 22 h. Nicht nur meine oder? ;-) Bestimmte Dinge brauchen ihre Zeit und ihren Raum - auch wenn Beruf und Politik noch so fordernd sind.  Und das wünsche ich mir für das neue Jahr: Genug Zeit für meine Liebsten und Raum für die eine oder andere ”Tradition”. Wenn mir das gelingt, gelingt mir viel und auch allen anderen wünsche ich, im Jahr 2008 auf die wesentlichen Dinge nicht zu vergessen! Einen guten Rutsch in diesem Sinne!

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Geschenktes Lesevergnügen…

19. Dezember 2007 - 09:00 Uhr

Die täglichen Rekordmeldungen aus dem Weihnachtshandel haben bestätigt, dass ich im Trend liege: Bücher. Auch wenn ich kein Fan vom Weihnachtsrummel bin, an der Buchhandlung komm ich selten vorbei und lesen schenken ist wie selber lesen ein echtes Vergnügen. Um den Weihnachtsrekordwachstumsraten noch eines draufzusetzen, ein paar persönliche Tipps zu Büchern. Am aktuellen Buch- einem Montalbano - lese ich allerdings seit September, weil keine Zeit. Hier ein paar, die ich bestens empfehlen kann - kunterbunt aufgelistet: Siri Hustvedt: “Was ich liebte” (beschäftigt weiter) Stefan Slupetzky: drei Krimis mit Lemming (witzig, wienerisch); Marianne Fredriksson: “Simon” (wunderschön - Zeit nehmen!); Leonie Swann: “Glennkill” (Krimi aus tierischer Perspektive); Marina Lewycka: “Kurze Geschichte des Traktors auf ukrainisch” (tiefgründig unterhaltsam); Erica Fischer: “Aimee & Jaguar” (vor Jahren gelesen - eine besondere Liebesgeschichte); Ruth Klüger: “Weiter leben” (die Perspektive der Weiter-Lebenden - bewegend);  ….so, das reicht zum Thema Weihnachtseinkäufe - lasst`s euch nicht fertigmachen!

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Das Phänomen mit den Handtüchern….

17. November 2007 - 10:44 Uhr

Kennen Sie vielleicht folgende Situation? Sie waschen die Wäsche - eine Ladung Handtücher  - ordnen die gewaschenen Handtücher an ihren Platz und freuen sich über die erledigte Arbeit. Bei der nächsten Gelegenheit, wenn Sie das Bad benützen und nach einem frischen Handtuch greifen wollen, wundern Sie sich sehr, denn der Stapel Handtücher ist bedrohlich geschrumpft bzw. wie durch Geisterhand verschwunden. Nicht dass Sie glauben, dass ich das Badezimmer so selten aufsuche und deshalb womöglich zu spät dran bin. Nein, ich glaube die Mütter und Väter von Töchtern (eigentlich auch Söhnen??) um die 14 ahnen, welches Phänomen ich beschreibe: Die Handtücher lassen sich nämlich finden: im Bett der Tochter, im Schrank der Tochter, am Schreibtisch der Tochter, in der Ecke am Boden…. Jedes Handtuch mit dem einen Schicksal - einmal verwendet, angeschwärzt mit Wimperntusche und feucht. Und das täglich und als Dauerthema. Kennen Sie das? Wenn ja, wie lange dauert das?

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samstag vormittag in unserer stadt

13. Oktober 2007 - 09:30 Uhr

Nachdem mich diverse Termine in der Stadt halten, obwohl ich schon längst wieder einmal von einem Berggipfel träume, werd ich das Beste draus machen. Das Beste an einem Samstag vormittag in Graz sind für mich: Ein Morgenlauf auf den Schlossberg zum Sonnenaufgang - wenn sie aufgeht, heute leider nicht. Ein kleines Frühstück mit meinen Töchtern zu Hause - die Zeitung -  und dann gemeinsam mit dem Rad zum Lendplatz. Dieser Markt ist für mich der schönste und im Herbst einfach eine Pracht. Seit Jahren ist Macello ja “der Treff” - nicht mehr immer locker, manchmal zu sehr “in”. Mir schmeckt zum Beispiel ein Frühstück in der Scherbe auch sehr gut. Oder einfach im kleinen Espresso in der “Gasse” zwischen den Markthütten. So kann ein Samstag vormittag in Graz wunderbar vergehn, mit gustieren, verschiedenste Leute und Bekannte treffen und das in den Farben und Gerüchen des steirischen Herbstes - das mag ich schon. Heute kommt noch ein anderer Markt dazu - schließlich ist Wahlkampf. In Andritz am Hauptplatz  gibt es ein grünes Bezirksfrühstück. Da werden wir heut auch noch hinschauen. Mit dem Radl alles keine Hexerei und mit unserem Anhänger ist dann auch gleich der Einkauf erledigt. Weil einen Haushalt gibts ja auch noch in unserem Haushalt;-)

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Schwarzmarkt

1. Oktober 2007 - 09:52 Uhr

Gestern abend war ich bei einer der spannendsten Veranstaltungen des heurigen Steirischen Herbstes - am Schwarzmarkt für nützliches Wissen und Nicht-Wissen. Das Konzept ist schlichtweg genial - eine Zusammensetzung aus Kommunikation, Wissensvermittlung, Neugierde, Intimität, Marktplatz und Voyeurismus. Und so genial wie das Konzept, so voll war auch das Orpheum. Ein perfekt organisierter Abend, der mir und wie ich gehört und gesehen habe vielen anderen auch , nicht zu lange geworden ist. Zum Schwarzmarkt.

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Krankes Kind - unerwartete Zeit für einander

24. September 2007 - 22:47 Uhr

Meine jüngere Tochter hat sich eine Darmgrippe eingefangen. Nach einer durchwachten Nacht habe ich heute also  die meisten meiner Termine storniert und bin zuhause geblieben .  Solche Tage - so selten sie sind - habe ich immer gern gehabt. Sie bringen unerwarteten Spielraum und plötzlich entsteht Zeit abseits vom stressigen Alltag.  Zeit, die ich mit meinem Kind verbringen kann, Zeit fürs Verwöhnen, Kuscheln und Vorlesen. Kinder und Arbeit unter einen Hut zu bringen ist für viele Frauen eine tägliche Herausforderung, die  zwischendurch sehr an die Substanz geht. Pflegeurlaub kann neben intensiver Pflege  also auch ungeplantes Kräftetanken zwischendurch bedeuten. Voraussetzung dafür ist allerdings, er wird - so wie das  rechtlich vorgesehen ist -  jenen, die in brauchen auch tatsächlich zugestanden ohne Stress am Arbeitsplatz nach sich zu ziehen  - was leider allzu häufig der Fall ist!

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